KANESIEN Auf der Suche nach morgen!

Spendenbox

Informationen zur Sonderaufgabe “Spenden sammeln für eine Schule in Uganda”

Mit dem vierten Aufgabenpakt haben wir die Sonderaufgabe “Uganda” sowie Spendenboxen an unsere Kanesien-Länder verschickt. Bei dieser Aufgabe habe ihr die Möglichkeit, bis zu unserer Abschlussveranstaltung im September für ein ganz konkretes Schul-Projekt in Uganda Spenden zu sammeln.
Maximiliane Rösner, die im letzten Jahr mit einer Delegation des Kolpingwerkes Münster in Uganda war, beschreibt im Folgenden das Schulprojekt, das wir mit Kanesien unterstützen möchten. Ebenso stellt sie den Projektleiter vor:

“Der Projektleiter heißt Father John Kennedy Lubega; er wird in seiner Gemeinde nur Father Kennedy genannt. Er ist der örtliche Pfarrer in seiner Gemeinde in Masaka und Diözsanpräses der Uganda Kolping Society in seinem Bistum. Unter anderem hat er dort eine Kirche neu renoviert und eine Krankenstation aufgebaut, in denen kranke Menschen behandelt werden, die sich keinen Arzt leisten können. Dort werden vor allem auch schwangere Frauen versorgt.

Nebenbei hat er noch eine Schule, um die er sich kümmert. Das ist eine Primary School in seiner Gemeinde. Diese ist vergleichbar mit unserer Grundschule, geht aber bis zur 7.Klasse. Diese Schule ist schon renoviert worden und sieht demnach auch sehr ansehnlich aus.

Die Schule in Uganda

Allerdings möchte er den Kindern in seiner Gemeinde auch die
Möglichkeit geben, die Secondary School zu besuchen. Für viele Kinder ist das nicht möglich, weil es zu teuer ist und weil ihre Familien arm sind und sie auf ihre Kinder als Arbeitskraft angewiesen sind. Außerdem ist die nächste Secondary School sehr weit weg. Die Kinder müssen jeden Tag mind. 1 Stunde laufen, um zur Schule zu kommen.
Ein großes Grundstück für die Schule hat er auch schon, was wir auch besichtigt haben, als wir da waren (Foto). Allerdings fehlt Geld, um die Schule komplett zu bauen. Für einen Anfang ist etwas Geld da, so dass schon mal mit einem Fundament angefangen werden soll. Sobald mehr Geld da ist, sollen die Mauern hochgezogen werden. Damit soll möglichst in diesem Jahr begonnen werden.

Die Schul-Mission

Ich glaube, es ist auch nochmal ganz wichtig zu sagen, welchen Stellenwert Schule in Uganda für die Kinder hat. In Deutschland
wird ja immer nur über Schule gemeckert und keiner will da so wirklich hin. Aber in Uganda wollen die Kinder dahin. Sie nehmen lange Fußmärsche auf sich, um etwas zu lernen. Außerdem verbessert Schule die Lebensqualität der Menschen, da in Uganda eine hohe Analphabetenquote gibt ( 30,1% bei Menschen über 14 Jahre. (Stand 2006)). Als wir in Uganda waren, da kamen die Kinder freiwillig zur Schule, obwohl Ferien waren, um für die Abschlussprüfung zu lernen!

Ich glaube, bei Father John und für den Bau eine Secondary School ist das Geld wirklich gut aufgehoben.” Sonderaufgabe_ Uganda

Das Areal der Schule